Glossar

Fachbegriffe, Abkürzungen und Akronyme aus dem Arbeitsalltag unserer Werbeagentur

A

A/B Test
Ermittlung der optimalen Variante eines Werbemittels (z.B. durch Tests von zwei Variationen von Design, Layout oder Inhalt).
Above the fold
„Über dem Falz“. Eigentlich aus dem Print-Bereich stammender Begriff, der im Webdesign den auf dem Bildschirm (des Endgeräts) zunächst sichtbaren Bereich einer Internetseite bezeichnet.
Above the line
Fachbegriff aus dem Marketing. Klassische, direkte Werbung wie z.B. Prospekte und Kataloge, Zeitungswerbung, Außenwerbung, Werbung in Rundfunk, TV und Kino usw. Siehe auch Below-the-line.
AD
1. Artdirector. Der AD ist leitender Grafiker in einer Werbeagentur oder in der Marketingabteilung eines Unternehmens. „Artdirector“ ist eine nicht geschützte Berufsbezeichung.
2. Architectural Digest. Zeitschrift für Stil, Design, Kunst und Architektur (die wohl beste ihrer Art).
ADC
Art Directors Club. Zusammenschluss „führender Köpfe der kreativen Kommunikation“: Architekten, Designer, Fotografen, Illustratoren, Journalisten, Produzenten, Werber u. a.
Admin-C
Administrative Contact. Der Admin-C ist der verwaltende Ansprechpartner einer Internet-Domain. Nur der Admin-C und der Inhaber einer Domain sind zum Transfer (Umzug) oder zur Löschung einer Domain berechtigt. Die Verifizierung des Admin-C erfolgt über AuthInfo
Adserver
Server und / oder Software, die Internetwerbung ausliefert und auswertet. Dabei wird oft auch das Surfverhalten der Nutzer ausspioniert.
AGD™
Alliance of German Designers. Allianz deutscher Designer (AGD) e.V. Bekannt auch für den VTV Design.
AGOF
Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V.
AGPL
Affero General Public License. Copyleft-Lizenz und Variante von GPL, bei der der Quellcode der Software auch veröffentlicht werden muss, wenn die Software nur per Hosting zur Verfügung gestellt wird. Die Shopware® Community Edition steht unter dieser Lizenz.
AIDA
Attention – Information – Desire – Action. Formel zur Steigerung der Werbewirksamkeit. Altbekannt, aber gut.
AMP
Accelerated Mobile Pages ist ein Open Source-Projekt von Google®, das zum Ziel hat, mobiles Surfen noch schneller zu machen. Momentan wird AMP nur bei News-Feeds eingesetzt, aber in Zukunft möglicherweise auch bei anderen Web-Inhalten.
Amazon Web Services
CDN des US-amerikanischen Unternehmens Amazon®. AWS hat im Jahr 2014 eine Cloud-Lösung im Wert von 600 Millionen Dollar u. a. für die US-Geheimdienste CIA und NSA erstellt.
Anführungszeichen
Typografische Zeichen, um wörtliche Rede oder (manchmal) Ironie zu kennzeichnen. Bei deutschen Anführungszeichen gilt die 99/66-Regel [„ “]. Alternativ zu den klassischen deutschen typografischen Anführungszeichen kann bei deutschsprachigen Publikationen auch die umgekehrte Form der Guillemets verwendet werden. Typografische Anführungszeichen sind im Schreibmaschinensatz (auf der Tastatur) nicht zu finden, sondern müssen als Tastaturkombinationen eingeben werden. Nicht-typografische Anführungszeichen (z.B. das Zoll-Zeichen ["]) können mittels Autokorrektur-Funktion der Textverarbeitungssoftware korrigiert werden.
Apache
Open Source Webserver-Software. Siehe auch NINGX.
ASP
1. Application Service Provider. Anwendungsdienstleister, z.B. für E-Commerce- oder ERP-Systeme.
2. Active Server Pages. Eine von Microsoft® entwickelte proprietäre Scriptsprache, die bei modernen Webauftritten nicht mehr verwendet wird. Die Open Source-Alternative zu Microsoft® ASP ist PHP.
AuthInfo
Authorization Information (auch: Auth-Code). Passwort zur Bestätigung des Transfers (Umzug, Providerwechsel) einer Internet-Domain. Dieses Passwort wird vom Provider bzw. Webhoster ausgestellt und an den Admin-C übermittelt.

B

Backend
Analogie: im Theater ist das „Backend“ die Hinterbühne. Auf der Hinterbühne wird gearbeitet, während vorne auf der Bühne das Schauspiel stattfindet. Hinten im Backend eines CMS werden die Inhalte eines Webauftritts bearbeitet, die den Besuchern dann vorne (im „Frontend“) präsentiert werden.
B2B / B2C
Business to Business / Business to Consumer. Strategische Ausrichtung für das Zielgruppenmarketing eines Unternehmens.
Ein Backlink (oder Inbound Link) ist ein eingehender Link auf eine Internetseite. Die Anzahl an Backlinks von hochwertigen Webseiten ist ein Indiz für das Ranking eines Internetauftritts.
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit im Internet bedeutet, dass Webseiten von allen Besuchern problemlos erreicht und benutzt werden können – unabhängig von körperlichen oder technischen Barrieren. Weitere Infos auch auf unserer → Webdesign-Seite.
BDSG
Bundesdatenschutzgesetz. Das BDSG bildet zusammen mit dem TMG die rechtliche Grundlage für den Datenschutz insbesondere im Internet.
Below the line
Fachbegriff aus dem Marketing. Alle über klassisches Marketing (Above the line) hinausgehende Werbemaßnahmen wie z.B. PR, Sales Promotion, Eventmarketing, Sponsoring, SEM, SEO usw.
Bildagentur
Agentur, die Bild- und Filmmaterial gegen Provision vermittelt. Für Werbetreibende sind Bildagenturen eine günstige, aber wesentlich weniger individuelle Alternative zur Eigenproduktion von Fotos, Illustrationen oder Filmen.
BITKOM
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien.
BITV
Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung. Richtlinie für die Umsetzung von Barrierefreiheit im Internet. Die Verordnung basiert auf den WCAG.
Blog
Kurzwort für Weblog (Internet-Tagebuch). Blogs werden oft mit der Open Source-Software Wordpress oder über ein CMS gepflegt.
X
Bokeh ist ein Fachberiff aus der Fotografie und bezeichnet die subjektiv als schön empfundene Unschärfe (meist) im Hintergrund eines Bildes.
Brailleschrift
Braille [bʁaj-] ist eine Schrift, die von Sehbehinderten gelesen werden kann. Bei Printerzeugnissen (Drucksachen) wird eine Punktmatrix in das Papier gepresst, die der Leser dann ertastet. Auch entsprechend codierte Internetseiten können mittels eines Screenreaders vorgelesen oder taktil über dessen sog. Braillezeile „erfasst“ werden. Wichtiges Instrument der Barrierefreiheit.
Branding
Aufbau und Entwicklung einer Marke (englisch: Brand).
Breadcrumb-Navigation
Darstellungsform einer Website-Navigation. Dem Besucher wird die hirarchische Struktur einzelner Internetseiten gleichsam als „Krümel“-Spur präsentiert, die er auch zurück verfolgen kann. Mit einer Breadcrumb-Navigation kann die Usability umfangreicher Internetauftritte verbessert werden.
BSD
Berkeley Software Distribution. Lizenz, Software frei zu kopieren, zu verändern und zu verbreiten. Sog. „freie Software“, jedoch kein Copyleft (das Copyright bleibt dabei erhalten).

C

Call-to-Action
CTA ist eine explizite Handlungsaufforderung an Interessenten, Besucher und Kunden z.B. eine E-Mail zu senden oder anzurufen – also zu agieren. Bestes Beispiel: „Ruf mich an!“. Feuchter Traum jedes Werbers. Marketing-Anglizismus im 80ties-Schwarzenegger-Style.
Cache
Cache [kæʃ]/[kaʃ] ist ein Zwischenspeicher bei Software-Anwendungen (z.B. bei Internet-Browsern), um das Übertragungsvolumen von Daten zu reduzieren. Um die aktuelle Version einer Website zu sehen, muss man den Cache-Speicher des Browsers leeren.
Canvas
Leinwand. HTML5-Element, das die Darstellung von Grafiken mittels Script-Sprache erlaubt. Wird auch für das sog. Canvas-Fingerprinting verwendet, um Website-Besucher eindeutig zu identifizieren und Nutzerprofile anzulegen.
Creative Commons
Ansammlung verschiedener Lizenzmodelle für Nutzungsrechte in Richtung schöpferisches Gemeingut.
CCO
Chief Creative Officer. Ranghöchster Manager der Kreativabteilung eines Unternehmens. „Chief Creative Officer“ ist eine nicht geschützte Berufsbezeichung.
CD
1. Corporate Design
2. Creative Director.
CDN
Content Delivery Network. Netzwerk zur Verteilung des Datenverkehrs des Internets. Instrument zur Optimierung von Verfügbarkeit (Accessibility) und Schnelligkeit (Page Speed) umfangreicher Internetauftritte. Bei CDN werden Daten über andere Server (teilweise im Ausland und unter anderen Datenschutzgesetzen) umgeleitet.
CI
Corporate Identity. Unternehmens-Identität, Gesamterscheinungsbild eines Unternehmens. Die CI besteht aus Corporate Culture (Werte und Verhalten innerhalb des Unternehmens), Corporate Behaviour (Werte und Verhalten des Unternehmens nach außen), Corporate Communication (Unternehmenskommunikation nach innen und außen) sowie dem Corporate Design.
Cloud
Wolke. Die “Cloud” ist eine im Internet inflationär gebrauchte Marketing-Metapher für die Auslagerung von Daten auf Web-Servern von Drittfirmen. Der Großteil der Cloud Computing-Infrastruktur befindet sich in den USA. Sensible Unternehmensdaten (Kundendaten, Mitarbeiterdaten, Geschäftsgeheimnisse usw.) können schon bei der Übermittlung an die “Cloud” abgehört, kopiert, manipuliert, umgeleitet und weitergegeben werden. Diese Sicherheitsrisiken bestehen auch bei der Nutzung von CDN, bei SaaS-Lösungen und bei dem sog. Internet der Dinge.
Cloudflare®
CDN des US-amerikanischen Unternehmens Cloudflare®, Inc., San Francisco, CA, USA. Finanziert wird das Unternehmen u. a. von Google® und Microsoft®. Wie sicher Daten in der Cloud sind, zeigt die Sicherheitslücke bei Cloudflare®, bei der seit September 2016 fünf Monate lang geheime Inhalte von mehreren Millionen Kunden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Die Bundesregierung ist, trotz der sog. NSA-Affäre, ebenfalls Kunde dieses Unternehmens (Stand Mitte 2017).
CMS
Content-Management-System. Im Internet werden CMS genutzt um Inhalte online zu verwalten. Unternehmer und deren Mitarbeiter können ihren Internetauftritt so auch ohne Webdesign-Kenntnisse pflegen und erweitern. Open Source-CMS sind z.B. Contao, Typo3, Joomla, Drupal und teilweise auch Wordpress. Auch E-Commerce-Software wird manchmal als CMS deklariert.
CMYK
Cyan (Blau-Grün), Magenta (Rot-Blau), Yellow (Gelb) und Key („Schlüsselfarbe“ Schwarz). Farbmodell zur Mischung von Farben im Print-Bereich (Drucksachen). Der Farbumfang dieses Modells ist geringer als bei LAB und RGB.
Contao
Contao ist eines der modernsten und leistungsfähigsten Open Source-CMS. Lizenzmodell: LGPL. Weitere Infos auf unserer → Contao-Seite.
Conversion
Unter Conversion (Konversion) versteht man im Marketing die Umwandlung eines bestimmten Prozesses in eine konkrete Handlung (z.B. Umwandlung von reinem Besuch in Bestellung). Besonders im SEO-Bereich und im E-Commerce spielt die Konversionsrate eine wichtige Rolle.
Ein Cookie ist eine Textdatei, die bei dem Besuch von Webseiten auf dem Endgerät des Besuchers platziert wird. Wenn Cookies eine begrenzte Gültigkeitsdauer haben (d.h. nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden), spricht man von „Session-Cookies“. Solche Cookies werden oft für das Speichern persönlicher Einstellungen verwendet (z.B. für Formulare, den Warenkorb oder für passwortgeschützte Bereiche). Daneben gibt es sog. „Tracking-Cookies“ oder „Targeting-Cookies“. Diese Sorte Cookies verbleiben wesentlich länger auf dem Endgerät des Besuchers und dienen der personalisierten Werbung und der Analyse des Surfverhaltens des Besuchers. Wenn auf einer Internetseite Inhalte Dritter eingebunden sind (z.B. von Google®, Twitter®, Facebook®, div. Qualitätssiegel usw.), dann können auch von diesen Drittanbietern Cookies platziert werden. Dabei handelt es sich meistens um Tracking-Cookies. Über die Sicherheitseinstellungen des Browsers lassen sich Cookies eingeschränkt kontrollieren. Sog. Evercookies sind mehrere Cookies, die sich gegenseitig wiederherstellen, falls ein Cookie vom Nutzer gelöscht wurde.
Copy
„Die Copy“ bezeichnet in der Werbung den so genannten Fließtext, also den eigentlichen Werbetext ohne Überschriften. Je nach Länge und Komplexität des Textes spricht man von Shortcopy oder Longcopy.
Copyleft
Gegenmodell zum Copyright. Lizenzmodell, bei dem Software nur dann verändert und weitergegeben werden darf, wenn dies nicht mit neuen Nutzungseinschränkungen verbunden ist. GPL ist eine Copyleft-Lizenz.
Corporate Design
Corporate Design ist das visuelle Gesamterscheinungsbild eines Unternehmens und damit ein Teilbereich der Corporate Identity. Wichtige Bestandteile des CD sind z.B. Logo, Corporate Typography (Hausschrift, Werbetypografie) und Corporate Color (Firmenfarben). Weitere Infos auf unserer → Corporate Design-Seite.
CPC
Cost per Click. Kosten pro Klick. Kennzahl des Online-Marketings. Kosten, die beim Anklicken einer Online-Werbeanzeige (z.B. Banner oder Google® AdWords®) für den Inserenten enstehen. CPC sind wichtige Entscheidungskriterien bei SEO und SEA.
CPO
Cost per Order. Kosten pro Auftrag.
Creative Director
Der Creative Director (kurz CD, auch Executive Creative Director oder Head Of Creation) ist künstlerischer Leiter einer Werbeagentur oder der Marketingabteilung eines Unternehmens. Er ist (sofern vorhanden) dem CCO unterstellt. „Creative Director“ ist eine nicht geschützte Berufsbezeichung.
CSP
Content Security Policy. Sicherheitsmaßnahme, bei der im Browser nur Inhalte von authorisierten Quellen geladen werden. Funktioniert nicht bei Microsoft®-Browsern.
CSR
Corporate Social Responsibility. Verantwortung eines Unternehmens für Gesellschaft und Märkte, auf die es einwirkt: Absatzmarkt, Arbeitsmarkt, Umwelt, Regierung, NGO, Lobby, soziale Gruppen usw. Die CSR ist wichtiger Bestandteil der CI.
CRM
Customer-Relationship-Management. Pflege der Kundenbeziehungen. CRM wird oft auch über SaaS und die sog. Cloud betrieben.
Crossmedia
Crossmedia ist eine auf mehrere Marketingkanäle (z.B. Internet, Print, Rundfunk) abgestimmte Werbekampagne oder -strategie.
CSS
Cascading Style Sheets. Gestaltungssprache im Webdesign. CSS sorgt in Verbindung mit HTML für die notwendige strikte Trennung von Inhalt und Design. Die neueste Version ist CSS 3.
CSV
Comma-Separated Values. Werte, die durch Kommata getrennt sind. Plattformübergreifendes Dateiformat für den Austausch zwischen Datenbanken oder Tabellen. CSV-Daten können auch mit Text-Editoren oder Tabellenkalkulations-Software bearbeitet werden (z.B. Apple® Numbers oder Microsoft® Excel).
CTA
siehe Call to Action.
CTR
Click-Through-Rate. Die Klickrate ist eine Kennzahl des Online-Marketings. Sie zeigt das Verhältnis von Aufrufen und Anklicken einer Online-Anzeige. Wird z.B. ein Banner oder eine Google® AdWords®-Anzeige hundertmal aufgerufen und einmal angeklickt, so hat diese Anzeige eine Click-Through-Rate von einem Prozent. Klickrate = Klicks ÷ Aufrufe × 100. Oder anders ausgedrückt: CTR = Clicks / Impressions * 100.

D

DAU
Dümmster anzunehmender User (engl.: dumbest assumable user). Scherzhaft gemeinte IT-Adaption eines Akronyms aus der atomaren Kernkraft (GAU: größter anzunehmender Unfall). Dahinter steckt der Gedanke, dass bei Problemen immer der Anwender (User) schuld ist — nie jedoch der Programmierer oder der Designer. Wird häufig von Nerds gebraucht; manchmal auch von Geeks.
DeNIC
Deutsches Network Information Center. Zentrale Registrierungsstelle für die TLD .de.
Domain (Internet)
Internetadresse. Herkunftsbezeichnung einer Website. Eine typische Internet-Domain „www.domainname.tld“ besteht aus: Third-Level-Domain (z.B. www), Second-Level-Domain (Domainname) und Top-Level-Domain (TLD, Domainendung). Jeder Internet-Domain liegt eine IP-Adresse zugrunde.
Double-Opt-in
Doppelt abgesichertes Verfahren, bei dem vom Empfänger das Einverständnis zum Erhalt von Werbung eingeholt wird. Das Verfahren ist obligatorisch bei jeder Art von E-Mail-Werbung. Die Zusendung eines E-Mail-Newsletters ohne vorheriges Einverständnis des Empfängers ist Spam.
DOI
Digital Object Identifier. Dient der Identifikation von Online-Artikeln in wissenschaftlichen Fachmagazinen. Ähnlich der ISBN bei Büchern.
DPI
Dots per inch. Punkte pro Zoll. Auflösung bei pixelbasierten Grafiken (z.B. gif, jpg, png) und Filmen. Je höher die Auflösung, um so besser die Bildqualität und um so höher der Speicherbedarf des Bildes. Allg. Empfehlung bei Drucksachen: 300 dpi.
DPMA
Deutsche Patent- und Markenamt. Deutsche Zentralbehörde für den gewerblichen Rechtsschutz von Patent, Gebrauchsmuster, Marke und Design.
DTP
Desktop-Publishing. Der Begriff bezieht sich darauf, dass das Layout von Print-Erzeugnissen digital auf einem Desktop-Computer gestaltet wird, anstatt analog, mittels händischer und fotografischer Arbeitsschritte.
Duplicate Content
Doppelter Inhalt, d.h. wenn identische Inhalte auf unterschiedlichen Internetseiten (gleicher oder unterschiedlicher Domains) veröffentlicht werden. Duplicate Content kann zur Abwertung des Suchmaschinen-Rankings führen.

E

EBV
Elektronische (digitale) Bildbearbeitung (z.B. mit Adobe® Photoshop®).
E-Commerce
Electronic Commerce. Handel im Internet z.B. über Online-Shops oder Verkaufsportale. Shop-Software ist z.B. Magento®, Oxid® oder Shopware®. Auch mit dem CMS Contao lassen sich Online-Shops realisieren. Weitere Infos dazu auch auf unserer → E-Commerce-Seite.
Emblem
Wappenbild aus der Heraldik. Embleme werden auch heute noch von z.B. Vereinen und Organisationen verwendet und u. a. auf der Kleidung getragen. Siehe auch Logo.
Endgerät
Ein Endgerät im engeren Sinn ist ein Gerät, mit dem man Internetseiten besuchen und bedienen kann (z.B. PC, Laptop, Tablet, Smartphone sowie Wearables mit Bildschirmen). Im weiteren Sinn sind Endgeräte alle Geräte, die über das Internet vernetzt und bedient werden können (siehe auch Responsive Webdesign).
ERP
Enterprise-Resource-Planning. Planung der Unternehmensressourcen z.B. mit ERP-Software von SAP®, Oracle® und Konsorten.

F

Favicon
Favorite Icon. Kleines Symbol, das in der Adressleiste und in den Registerkarten von Browsern angezeigt wird und die entsprechende Website grafisch symbolisiert. Wird die URL einer Website auf dem Desktop (z.B. eines PCs oder mobilen Endgeräts) gespeichert, wird diese idealerweise ebenfalls durch ein Favicon symbolisiert.
Feed
engl. für „Einspeisung“ oder „Zufuhr“. Wird im Internet häufig im Zusammenhang mit abonnierten Nachrichten, Neuigkeiten oder Blogs verwendet, z.B. als Web-Feed oder News-Feed (RSS-Feed). Ein Feed wird vom Empfänger abonniert und nach Bedarf abgerufen.
Fingerprinting
Mit dem HTML5-Element „Canvas“ (engl. für Leinwand) kann für den Browser ein individueller Fingerabdruck generiert werden. Dies dient dazu, das Surfverhalten von Besuchern auszuspionieren und Nutzerprofile über sie anzulegen.
Flash
Flash ist eine Software von Adobe®, mit der Internet-Inhalte und Animationen erstellt werden können. Um die mit Flash erstellten Inhalte mit einem Browser betrachten zu können, bedarf es eines Flash-Players. Spätestens mit der Einführung von HTML5 und CSS3 ist Flash im Internet technisch überflüssig geworden. Bei Flash traten immer wieder gravierende Sicherheitslücken auf. Flash ermöglicht auch die Speicherung von umfangreichen und schwer zu löschenden Cookies (sog. Flash-Cookies oder LSO).
Freistellen
In der digitalen Bildbearbeitung häufig verwendete Methode, ein Motiv durch Entfernen des Hintergrundes neutral und fokussiert darzustellen.
FSC
Forest Stewardship Council. Gemeinnütziger eingetragener Verein (Mexiko) mit dem Ziel der zur Förderung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich verträglich ist. Gütesiegel bei Printerzeignissen. Siehe auch PEFC.
FTP
File Transfer Protokoll. Protokoll zur Dateiübertragung im Internet.
Font
Schrift, Schriftart. Kann auch das Format einer Schriftdatei bezeichnen (z.B. TTF oder OTF).

G

Geschäftsdrucksachen
Nach Corporate Design-Vorgaben gestaltete Print-Grundausstattung eines Unternehmens: Visitenkarten, Briefpapier, Umschläge, Notizblöcke, Präsentationsmappen usw.
GfK
Gesellschaft für Konsumforschung. Marktforschungs-Unternehmen GfK SE.
GIF
Graphics Interchange Format. Dateiformat für Grafiken oder Fotos. Verlustfreie Komprimierung, kann aber nur 256 Farben darstellen, transparenz-fähig; auch für Animationen geeignet. Ideal für grafische Abbildungen und für Loop-Animationen im Internet. Weitere im Internet für Bilder und Grafiken genutzte Dateiformate sind JPG und PNG, sowie SVG.
Glossar
Ein Glossar ist eine Liste von Wörtern und deren Bedeutung. Viele soziale Gruppen (besonders wir »Werber«) haben einen Hang zu Anglizismen und Akronymen. Dieses Glossar wurde von Fessen+Friends mit viel Mühe und einer gehörigen Portion Subjektivität verfasst – und sollte deshalb nicht einfach kopiert werden.
GPG
GNU Privacy Guard. Open Source-Variante von PGP.
GPL
General Public License (auch: GNU GPL). Copyleft-Lizenz. Sog. „Freie Software“.
Grammatur
Bei Drucksachen verwendete Größe für das Gewicht des Papiers in g/m². Die Grammatur ist immer ein Qualitätsmerkmal und manchmal auch Kostenfaktor (z.B. im Fullfilment).
GUI
Graphical user interface. Grafische Benutzeroberfläche.
Guillemets
Französche typografische Anführungszeichen [« »]. Im umgekehrter Form können Guillemets [gijˈmɛ] auch in deutschen Texten verwendet werden [» «]. Egal ob französisch oder deutsch: diese Anführungszeichen sind angenehm zu lesen, weil sie optisch nicht über die übrige Schrift hinausragen.

H

Hamburger-Icon
Icon, das aus drei übereinander liegenden horizontalen Strichen besteht. Es hat sich als Sinnbild für das Navigations-Menü von Webseiten durchgesetzt. Obwohl das Icon von diversen Screendesignern und Usability-Experten kritisch gesehen wird, ist es zumindest im mobile friendly Webdesign durchaus sinnvoll einsetzbar.
Heraldik
Lehre vom Wappenwesen. Die Heraldik ist eine historische Hilfswissenschaft und eine der Grundlagen für das Design von Emblemen, Signets und Logos.
HEIF
High Efficiency Image File Format. Dieses Bildformat verbraucht im Vergleich zu JPG bis zu 50 Prozent weniger Speicher. HEIF hat eine bessere Kompressionsrate und damit eine besserer Bildqualität. Es wird im Apple® iOS 11 zur Speicherung von Bildern verwendet.
HKS®
Herstellerseitig definiertes System zur Standardisierung von Druck-Farben. Anbieter des Systems ist der HKS® Warenzeichenverband e. V., Deutschland, ein Konsortium aus Anbietern der Druck- und Farbenindustrie. Das HKS®-System umfasst 88 Basistöne in 39 Nuancen. So ergeben sich 3.520 drucksichere Volltonfarben. Die HKS®-Farbfächer sind unterteilt in HKS N (Naturpapier) und HKS K (Kunstdruckpapier, „gestrichen“). Ein alternatives System für Druck-Farben ist Pantone®.
Honeypot
Mit „Honigtopf“-Techniken können Internet-Formulare vor dem Zugriff automatisierter Angreifer (z.B. Spam-Bots) geschützt werden. Der Honigtopf (z.B. ein unsichtbares Formularfeld) funktioniert im übertragenen Sinn als Falle, um solche „Bots“ einzufangen bzw. zu überführen und die betreffende Spam-Nachricht erst gar nicht weiterzuleiten.
Homepage
Die „Homepage“ im engeren Sinn ist die Startseite eines (mehrseitigen) Internetauftritts. Umgangssprachlich wird der Begriff aber auch für den gesamten Internetauftritt verwendet.
HTML
Hypertext Markup Language. HTML ist eine Auszeichnungssprache und Strukturvorlage im Webdesign. Fast jede Internetseite besteht größtenteils aus HTML (und CSS). Nicht nur Internetseiten sondern auch E-Mails können in diesem Format verfasst werden. Die aktuelle Version ist HTML 5. Weitere Infos zu HMTL5 finden Sie auch auf unserer → Webdesign-Seite.
HTTP
Hypertext Transfer Protocoll. Übertragungsprotokoll in Netzwerken, insbesondere im Internet. Ein mit SSL verschlüsseltes Protokoll hat die Abkürzung HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure). „http://“ ist vorderster Bestandteil einer Internet-URL.

I

IDN
Internationalized Domain Name. Internet-Domains, die auch mit Umlauten oder Buchstaben aus anderen Alphabeten registriert werden können. Auch für die TLD Deutschlands (.de) sind IDN möglich.
IKT
Informations- und Kommunikationstechnik.
Inbound Link
Siehe Backlink.
IoT
Internet of Things. Internet der Dinge.
Internet der Dinge
Das Internet der Dinge (IdD) oder englisch: „Internet of Things“ (IoT) ist ein von Regierung, Wirtschaft und Technikfreaks forcierter Trend, immer mehr Dinge über das Worldwide Web zu vernetzen. Die Informationsübermittlung erfolgt dabei hauptsächlich über WLAN oder NFC. Die Speicherung und Synchronisation der Daten erfolgt dabei meistens über die sog. Cloud. In Produktion und Vertrieb spielt dieser Trend schon länger eine unbestritten wichtige Rolle. Ob aber die Vernetzung aller Dinge – auch der des täglichen privaten Lebens – immer sinnvoll ist, bleibt kritisch zu hinterfragen (Verlust der Privatsphäre gegenüber werbetreibenden Konzernen und dem Staat, Gefahr von Hacker-Angriffen usw.).
IP-Adresse
Internetprotokoll-Adresse. Eindeutige, mindestens siebenstellige Identifikationsnummer in einem Netzwerk. Im Worldwide Web werden den IP-Adressen meistens Domains zugeordnet, weil es für Menschen einfach leichter ist, einen Domainnamen einzugegeben, als eine lange Folge von Zahlen. Egal ob Wordwide Web oder Internet der Dinge: IP-Adressen sind personenbezogene Daten, weil sie unter bestimmten Voraussetzungen auch einzelnen Personen zugeordnet werden können. Sie unterliegen somit den Regelungen des Datenschutzrechts.
ISBN
Internationale Standardbuchnummer (engl.: International Standard Book Number). Numerische Kennzeichung zur eindeutigen Identifikation von Büchern. Weil die Nummern immer knapper werden, wird die 10-stellige ISBN (ISBN-10) mittelfristig durch eine 13-stellige ISBN (ISBN-13) abgelöst.
ISP
Internet Service Provider (oder auch Internet Access Provider). Internetdienstleister. Damit sind keine Internetagenturen oder Webagenturen gemeint, sondern Dienstleister, die im weiteren Sinn als Provider Zugang zum Internet verschaffen (wie z.B. die Telekom® oder 1&1®) oder im engeren Sinn als Webhoster Inhalte auf eigenen Web-Servern hosten und an das Internet anbinden.

J

JPEG
Joint Photographic Experts Group. JPEG oder kurz auch JPG [ˈdʒeɪpɛɡ] ist ein Dateiformat für Bilder oder Grafiken. JPG arbeitet mit verlustbehafteter Komprimierung, d.h. bei jedem Speichern kann Qualität zugunsten von Dateigröße verloren gehen. JPG-Dateien werden häufig im Internet und – bei hoher Auflösung – auch im Print-Bereich verwendet. Weitere im Internet für Bilder und Grafiken genutzte Dateiformate sind GIF und PNG, sowie SVG.

K

Kapitälchen
Kapitälchen (im engeren Sinn) sind Versalien, die die Höhe von Kleinbuchstaben haben. Sie dienen der „leisen“ Hervorhebung im Text (sog. leiser Auszeichnungschnitt). Professionelle Fonts beinhalten dafür extra Zeichen (echte Kapitälchen). Falsche Kapitälchen werden durch Textverarbeitungs- oder Layoutsoftware erzeugt und passen nicht optimal zum Schriftbild.
Keyword
Schlüsselbegriff. Im Internet sind damit die Begriffe gemeint, die in Suchmaschinen eingegeben werden, um das ideale Suchergebnis zu erhalten. Jedes seriöse SEO-Konzept beinhaltet eine umfangreiche Keyword-Recherche zusammen mit dem Kunden.
KK
Konnektivitätskoordination. Veralteter Ausdruck für das Verfahren des Providerwechsels einer .de-Domain. Der moderne Ausdruck für das Verfahren lautet CHPROV (change provider) und funktioniert mittels AuthInfo.
KMU
Kleine und mittlere Unternehmen. “Kleine Unternehmen” haben mehr als zehn Beschäftigte und mindestens eine Million Euro Umsatz. “Mittlere Unternehmen” haben mehr als 500 Beschäftigte und mindestens 50 Millionen Euro Umsatz (laut Defintion IfM Bonn). Für uns aber zählen schon Entrepreneure sowie Startups mit ein paar Mitarbeitern zu den kleinen Unternehmen. Aber wir sind ja auch eine kleine Werbeagentur.
KPI
Key Performance Indicator. Überbegriff für Kennzahlen des betriebswirtschaftlichen Erfolgs. Im Online-Marketing zählen dazu CPC, CTR, Page Impressions u. v. a.

L

Lab
Lab (auch: CIELAB) ist ein Farbmodell, das alle wahrnehmbaren Farben physikalisch eindeutig beschreiben kann. „L“ steht dabei für Luminanz (Helligkeit). „a“ beschreibt den Farbverlauf zwischen Grün und Rot. „b“ beschreibt den Farbverlauf zwischen Blau und Gelb. So ergibt sich ein Koordinatensystem aller (!) wahrnehmbaren Farben. Lab wird ausschließlich von professionellen Dienstleistern eingesetzt. Weitere (unabhängige) Farbmodelle sind z.B. RGB und CMYK.
Less
Less ist eine Scriptsprache, die CSS um Variablen, Mixins, Berechnungen und Funktionen erweitert. Wichtiges Tool im Webdesign und für Onpage-SEO.
Letterpress
Prägedruck. Druckverfahren, bei dem der “Satz” mittels “Klischee” (Schablone) mechanisch in das Papier gepresst wird. Das Ergebnis ist eine Drucksache, die ein besonderes optisches und haptisches Erlebnis bietet.
LGPL
Lesser General Public License. Im Copyleft leicht abgeschwächte Variante des Lizenzmodells GPL.
Ligatur
Typografisches Zeichen, das aus der Verbindung zweier oder mehrerer Buchstaben entstanden ist. Bekannteste Beispiele sind ß sowie & (et) und @ (at). Professionelle Fonts beinhalten Ligaturen auch für die aufeinanderfolgenden Buchstaben: ff → ff , fi → fi , fl → fl, ffl → ffl usw. Oft muss die Darstellung von Ligaturen in Betriebssystem oder Software erst aktiviert werden.
Little Snitch
Software / App (macOS) zum Schutz der Rechner- und Netzwerksicherheit sowie der Privatsphäre. Little Snitch (Kleine Petze) überwacht den Datenverkehr des Computers, um dem Nutzer die Kontrolle über seinen Daten zurück zu geben.
Im weiteren Sinn alle grafischen Zeichen, die ein Produkt, eine Person, eine Marke oder eine Organisation sinnbildlich kennzeichnen. Man unterscheidet zwischen Wortmarke, Bildmarke und (kombinierter) Wort-Bild-Marke. Oft wird auch der Slogan bzw. die Subline noch zum Logo gezählt. Der Begriff „Logo“ stammt von dem dem altgriechischen Begriff „Logos“ (λόγος), was „Wort“ bedeutet. Im engeren Sinn besteht ein Logo deshalb aus mehreren Buchstaben. Infos dazu auch auf unserer → Logodesign-Seite.
Lorem ipsum…
Lateinischer Fantasietext, der eingesetzt wird, wenn das Layout einer Internetseite oder eines Print-Erzeugnisses vorliegt, aber noch keine echten Texte zur Verfügung stehen. Solche Texte werden auch Fülltext, Blindtext oder Dummy-Text genannt. Sie sind absichtlich sinnfrei, damit allein das Layout zur Wirkung kommt. Neben „Lorem ipsum…“ gibt eine Vielzahl weiterer Fülltexte.
LSO
Local Shared Objects. LSO sind eine besondere Form von Cookies, die umfangreiche Datenmengen auf dem Endgerät des Anwenders speichern können. Sie werden oft auch Flash-Cookies oder Super-Cookies genannt.
LTS
Long Term Support. Langzeitunterstützte Software. Im Idealfall wird Software laufend verbessert und weiterentwickelt. In der Realität sieht das anders aus. Die bei vielen Updates entstehenden Versionen sind oft kurzfristiger Natur, weil sie entweder wieder unzureichend waren oder schon wieder von der aktuellen Entwicklung eingeholt wurden. Programmierer halt. Bei CMS und E-Commerce-Systemen empfehlen wir deshalb nicht die allerneueste Update-Version, sondern die aktuelle LTS-Version.

M

Mafo
Marktforschung. Wichtiges Instrument zur Generierung von Daten für Marketing, Forschung und Entwicklung. Leider wird der Begriff Marktforschung oft – unter Vernachlässigung des Datenschutzes – auch für Werbeanrufe und Werbe-E-Mails verwendet.
Marke
1. Marke (Marketing): Alle Eigenschaften eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Unternehmens, die sich im Wettbewerb unterscheidbar machen. Die Marke kann für ein einzelnes Produkt, für ein Produktsortiment oder für ein Unternehmen stehen. Man unterscheidet zwischen Wortmarke, Bildmarke, Wort-/Bildmarke, dreidimensionaler Marke, Hörmarke usw.
2. Marke (Recht): Markenzeichen als registrierte Waren- oder Dienstleistungsmarke (Registered Trade Mark, ®), als unregistrierte Warenmarke (Unregistered Trade Mark, ™) oder unregistrierte Dienstleistungsmarke (Service Mark, ℠).
Mikrotypografie
Die Mikrotypografie umfasst die Details der Typografie: Abstände von Zeichen und Wörtern, Kapitälchen, Ligaturen und natürlich auch die typografisch korrekte Darstellung von Zeichen (z.B. Anführungszeichen, Gevierte usw.).
mobile-friendly
Funktioniert auch auf mobilen Endgeräten. Webdesign-Standard nach dem Inhalte einer Webseite auch von unterwegs aus (auf mobilen Endgeräten) optimal lesbar sind. Google® hat „mobile friendliness“ im April 2015 offiziell zum Ranking-Faktor erklärt. Siehe auch Responsive Webdesign.
mySQL
[ˌmaɪɛskjuːˈɛl]. Open Source-Variante der Datenbanksprache SQL. Zusammen mit PHP programmiertechnische Grundlage vieler Open-Source-CMS.

N

Newsletter
Informatives Rundschreiben, das als Druckerzeugnis oder als E-Mail versendet wird. Im Online-Marketing ist dabei die Einhaltung des Double-Opt-in-Prinzips obligatorisch. E-Mail-Newsletter können als sog. plain text (ohne individuelles Layout und zusätzliche Inhaltselemente) oder in HTML versendet werden. Unaufgefordert zugesandte Newsletter sind Spam.
NGINX
NGINX (ausgesprochen: Engine X) ist eine hochperformante Software für Webserver. Fast die Hälfte der Top 10.000 Websites laufen auf NGINX-Servern. NGNX ist Open Source. Alternative: Apache.
NFC
Near Field Communication. Nahfeldkommunikation, bei der Daten mittels RFID-Technologie über kurze Entfernungen ausgetauscht werden können. Diese Technologie kann zum Beispiel bei Zahlungsvorgängen mit dem Smartphone an einem POS verwendet werden. NFC ist eines der tragenden Technologien für das Internet der Dinge.

O

ODR
Online Dispute Resolution. Online-Streitbeilegungsverordnung, nach der seit 19. Januar 2016 auf E-Commerce-Seiten die entsprechende Online-Plattform der EU sichtbar zu verlinken ist. Bei Problemen mit Online-Käufen kann somit versucht werden, eine Einigung über diese Plattform zu erreichen. Sinnlos bei der Verhinderung von Online-Betrug. Abmahnfalle für Betreiber von Online Shops.
OGP
Open Graph Projekt ist ein Regelsystem von Facebook® für alle Web-Inhalte außerhalb von Facebook®. Es definiert die Beschreibungen und Vorschaubilder, die dann in einem entsprechenden Facebook-Beitrag erscheinen sollen. Der Einsatz des OGP trägt dazu bei, dass auf Facebook® verlinkte Inhalte besser wahrgenommen und häufiger angeklickt werden (CTR).
On location
Foto- oder Filmaufnahmen außerhalb eines Studios (z.B. ein Business-Portrait direkt am Arbeitsplatz).
Online-Marketing
Das Online-Marketing besteht aus folgenden Teilbereichen: Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, Banner-Marketing, Content-Marketing, E-Mail-Marketing und Social-Media-Marketing.
Open Source
Quelloffen. Freier Software-Code oder Algorithmus, der offen einsehbar ist und damit weltweit und unabhängig von Fachleuten überprüft und auch weiterentwickelt werden kann. Beispiele von Open-Source-Software: Contao, Typo3, Wordpress, PHP, mySQL, Linux, Unix, Apache, NGINX. Auch Shopware® ist in einer Open-Source-Variante („Community”-Edition) verfügbar.
Opt-out
Methode zum Abmelden von Diensten oder von z.B. von E-Mail-Newslettern. Beim Double-Opt-out erfolgt die Abmeldung sicherheitshalber in zwei Schritten. Siehe auch Double-Opt-in. In Deutschland ist das „Opt-out-Verfahren“ in § 15 Abs. 3 TMG geregelt.
OTF
Open Type Font. Modernes Format einer Schriftdatei, die im Internet und bei Printerzeugnissen verwendet werden kann und über einen meist umfangreichen Zeichensatz verfügt. Webfonts werden häufig als OTF ausgeliefert. Ein etwas älteres Font-Format ist TTF.

P

Pattern Library
Kombination aus Styleguide und Datenbank für Designelemente.
PEFC
Programme for the Endorsement of Forest Certification. Gemeinnütziger eingetragener Verein, mit dem Ziel der Verbesserung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Für uns kein Kriterium bei der Auswahl von Druckpapier. Alternative: FSC.
Page Impressions
Seitenaufrufe. Anzahl der Aufrufe von Webseiten oder auch Bannern und anderen Online-Anzeigen. Die Anzahl der Impressions ist eine wichtige Kennzahl bei der Planung von SEO- und SEA-Maßnahmen, insbesondere zur Errechnung von CPC und CTR.
Page Speed
Seitengeschwindigkeit. Geschwindigkeit, mit der sich eine Internetseite auf dem Endgerät des Benutzers (Besuchers) aufbaut. Wichtiger Ranking-Faktor, der durch Onpage-SEO verbessert werden kann.
Pantone® Color Matching System
Herstellerseitig definiertes System zur Identifizierung und Kommunikation von Farben. Pantone® LLC, USA. Das System umfasst eine Vielzahl an Volltonfarben und Schmuckfarben. Ein alternatives Farbsystem ist HKS®.
Parallax Scrolling
Webdesign-Trend. Die Elemente einer Webseite bewegen sich beim Scrollen unterschiedlich schnell, so dass der optische Eindruck von Tiefe entsteht. Dieser Effekt wird mit Hilfe von HTML5, CSS3 sowie JavaScript realisiert. Beliebtes Stilmittel vor allem bei Single-Page-Websites.
PDF
Portable Document Format. Plattformübergreifendes Dokumentformat von Adobe Systems Inc., USA. In allen gängigen Betriebssystemen können PDF-Dokumente auch ohne die Original-Software von Adobe® gelesen, bearbeitet und erstellt werden. Das Format “PDF” ist nicht Open-Source. Die Installation von Adobe® Acrobat® (als „kostenloser“ Acrobat Reader oder als Bestandteil von Adobe®-Cloud) greift massiv in die Systemstruktur von Rechnern und Netzwerken ein.
PGP
Pretty Good Privacy. Algorithmus zur Verschlüsselung von E-Mail-Inhalten. Sender, Empfänger und Betreffzeile der E-Mail werden dabei nicht verschlüsselt. Mit Hilfe von PGP können E-Mails auch digital signiert werden. Kritische Datenschützer vermuten jedoch eine „Hintertür“ in dem aus den USA stammenden Algorithmuus und nutzen lieber die Open Source-Variante GPG (GnuPG).
PHP
PHP Hypertext Preprocessor. Open-Source-Skriptsprache, die insbesondere bei der Erstellung von Webseiten sowie bei guten CMS und E-Commerce-Lösungen Verwendung findet.
Piwik
Web Analyse-Tool. Open Source-Alternative zu Google® Analytics®.
PNG
Portable Network Graphics [pɪŋ]. Relativ neues Dateiformat für Bilder und Grafiken, transparenz-fähig. Wird hauptsächlich im Internet verwendet. Weitere im Internet für Bilder und Grafiken genutzte Dateiformate sind GIF und JPG, sowie SVG.
POS
Point of Sale. Verkaufsort. Manchmal auch Point of Service (z.B. in der Gastronomie).
PR
Public Relations. Öffentlichkeitsarbeit. Moderne PR beinhaltet auch Social Media Marketing.
Prozessfarbe
Farbe, die beim Drucken aus mehreren Farben gemischt wird (z.B. gemäß dem Farbmodell CMYK oder Farbsystemen wie HKS® oder Pantone®). Siehe auch Volltonfarbe.
PSP
Payment Service Provider. Dienstleister, der Zahlarten für Online-Shops zur Verfügung stellt (z.B. SOFORT Überweisung, Kreditkarten oder PayPal®).
Push-Marketing
Beim Push-Marketing wird versucht, neue Produkte oder Dienstleistungen mit Hilfe von Kommunikationsmaßnahmen auf den Markt zu “drücken”. Eine Push-Strategie im Marketing ist dann sinnvoll, wenn der Konsument die Produkte bzw. Dienstleistungen noch nicht kennt und daher auch nicht aktiv nach ihnen sucht. Siehe auch Pull-Marketing.
Pull-Marketing
Beim Pull-Marketing soll die Aufmerksamkeit von Konsumenten auf sich “gezogen” werden, die bereits aktiv nach einem bestimmten Produkt bzw. einer bestimmten Dienstleistung suchen. Siehe auch Push-Marketing.

Q

QR
Quick Response. Der QR-Code ist eine zweidimensionale Grafik, die digital auslesbare Informationen enthält. QR-Codes wurden ursprünglich in der industriellen Produktion eingesetzt. Um den Code „lesen“ zu können, bedarf es eines optischen Lesegerätes. Dass ein QR-Code auch mit einem einfachen Mobiltelefon (und entsprechender App) gelesen werden kann, macht diese Technologie auch für das Marketing interessant. Über QR-Codes können Informationen wie z.B. Visitenkarten, Kalenderereignisse, Internetseiten, Ortsangaben usw. kommuniziert werden. QR-Codes können grafisch an das Corporate Design angepasst werden. Die Gefahr bei QR-Generatoren im Internet liegt in der mangelnden technischen Transparenz und im Datenschutz.

R

RAL®
Gemeint sind damit Lackfarben, die vom „RAL® Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V.“ normiert sind. Die Sammlung „RAL®-Classic“ umfasst über 200 Lackfarben. Darüber hinaus gibt es viele weitere RAL®-Farben. Diese Farb-Spezifikation wird nicht bei Drucksachen (im Print-Bereich) verwendet, sondern bei der Lackierung von sog. Hartwaren.
Ranking
Rangfolge, Platzierung. Im Suchmaschinenmarketing versteht man unter Ranking die Platzierung bzw. die Rangfolge in den SERPs. Faktoren für ein gutes Ranking sind z.B. relevanter und gut aufbereiteter Content, RWD und hochwertige Backlinks.
Responsive Webdesign
RWD ist seit dem Jahr 2010 Trend – und mittlerweile Dogma bei der Entwicklung professioneller Internetauftritte. Anpassbares („responsives“) Webdesign passt sich an die Bildschirmgröße und -Auflösung des Endgeräts an, mit dem eine Website betrachtet wird (z.B. PC, Smartphone, Tablet, Smartwatch usw.). Neue Technologien wie z.B. HTML5 und CSS3 machen die Umsetzung von RWD einfacher. Infos dazu auch auf unserer → Webdesign-Seite.
RFID
Radio-Frequency Identification. Technologie zur Identifizierung mittels elektromagnetischer Wellen. RFID-Chips sind extrem klein und können praktisch überall eingesetzt werden. RFID gilt als die tragende Technologie für das sog. Internet der Dinge („Internet of things“).
RGB
Red (Rot), Green (Grün), Blue (Blau). RGB ist ein additives Farbmodell, das z.B. bei Monitoren oder Projektoren zum Tragen kommt (Internetseiten, Präsentationen, Filme usw.). Der Farbumfang ist geringer als bei Lab und umfangreicher als bei CMYK.
RSS
Rich Site Summary (oder Really Simple Syndication). Mit RSS können die Inhalte einer Internetseite (insbesondere Blogs oder News) als sog. Feed auch über andere Kanäle verbreitet und von Interessenten abonniert werden.
RWD
Responsive Webdesign.

S

SaaS
Software as a Service. Software als Dienstleitung. Z.B. E-Commerce-, Newsletter-, oder CRM-Systeme, die nicht auf firmeneigenen Servern laufen, sondern von Drittfirmen auf deren Servern installiert sind und von diesen auch zumindest technisch betreut werden. Wenn auf den Servern der SaaS-Anbieter auch unternehmens- oder personenbezogene Daten verarbeitet werden, so ist dies ein Sicherheitsrisiko.
Sass
Syntactically Awesome Stylesheets. Sass ist ein Präprozessor für CSS, um den Umgang mit und den Umfang von CSS zu vereinfachen. Wichtiges Tool im Webdesign und für Onpage-SEO.
Scrum
Framework für agiles Projektmanagement. Wir setzen Scrum insbesondere bei der Entwicklung von Responsive Webdesign ein.
SEA
Search Engine Advertising. Suchmaschinenwerbung.
SEM
Search Engine Marketing. Suchmaschinenmarketing.
SEO
Search Engine Optimizing. Suchmaschinenoptimierung.
SERP
Search Engine Result Page. Ergebnisseite einer Suchmaschine.
Shopware®
Shopware® ist eine E-Commerce-Software der shopware AG, Schöppingen, Deutschland. Die „Community“-Edition der Software ist Open Source unter AGPL und kostenlos. Die Editionen „Professional“, „Professional Plus“ und „Enterprise“ sind kommerziell (mit Hersteller-Support und stark erweiterten Features). Alle Editionen sind aktuell in der Software-Version 5 erhältlich (Stand Anfang 2017). Shopware® zählt zu den weltweit besten Shopsystemen. Weitere Infos auch auf unserer → Shopware-Seite.
Signet
Ein Signet (von lat. signum: Zeichen) kennzeichnet ein Produkt oder ein Unternehmen und ist immer ein reines Bildzeichen. Siehe auch Logo.
Sitemap
Hirarchisch struktierte Darstellung der Seiten eines Internetauftritts. Kann grafisch oder als Liste (z.B. in HTML oder XML) dargestellt werden. Wichtiges Instrument bei der Verbesserung der Nutzerfreudlichkeit und bei der Onpage-Suchmaschinenoptimierung. Nicht zu verwechseln mit einem Inhaltsverzeichnis oder einem Organigrammm.
Smarty
Smarty ist eine Template-Engine für PHP, die die Erstellung von Gestaltungsvorlagen für Designer vereinfachen soll. Die E-Commerce -Lösungen Oxid® und Shopware® arbeiten beispielsweise mit Smarty.
Soziales Netzwerk (Internet)
Soziale Netzwerke sind Internet-Dienste, über die sich Nutzer (Privatpersonen, soziale Gruppen und Unternehmen) online präsentieren und austauschen können. Die bekanntesten sozialen Netzwerke sind Facebook®, Twitter®, Google®+, Pinterest®, Instagramm®, Snapchat®, Tumblr® sowie Xing® und Linkedin®.
Spam
Unter Spam versteht man unaufgefordert zugesandte elektronische Werbung (oft als “Newsletter”, “Kundeninformation” oder “Kooperationsangebot” getarnt). In Deutschland gilt hierzu das Double-Opt-in-Prinzip. Gemäß BGB ist Spam eine unzulässige und unterlassungsfähige Belästigung, denn es führt zu einer unzumutbaren Belastung des Privatbereichs des Empfängers. Bei dem Versand auf einen beruflich genutzten E-Mail-Account liegt zusätzlich ein Eingriff in den Gewerbebetrieb des Empfängers vor. Gemäß UWG ist Spam sitten- und wettbewerbswidrig.
SQL
Structured Query Language [ɛskjuːˈɛl] / [ˈsiːkwəl]. Datenbanksprache. Dient der Programmierung relationaler Datenbanken. Die Open Source-Variante ist mySQL.
SSL
Secure Socket Layer. Sicherheitsprotokoll und wichtiger Sicherheitsfaktor bei der Übertragung von personenbezogenen Daten und Passwörtern in Netzwerken. Für Internetauftritte ist SSL auch Ranking-Faktor. Eine mit SSL gesicherte Internetverbindung erkennt man an dem Schloß-Symbol in der Browserzeile (und dem URL)-Bestandteil „https://“.
Styleguide
Gestaltungsrichtlinien zur Einhaltung des Corporate Designs. Oft auch „Corporate Design Manual“ bzw. „Corporate Design Handbuch“ genannt. Verbindliche Vorgaben zum Einsatz von Farben und Schriften, sowie zum Layout von Kommunikations- und Werbemitteln. Wird dem Kunden von der Werbeagentur geliefert.
Subdomain
Untergeordnete Domäne. Siehe Third-Level-Domain.
Suchmaschine
Unter Suchmaschine versteht man allgemein einen Internet-Anbieter, mit dem ein Besucher das Internet durch Eingabe von Keywords oder ganzen Fragestellungen durchsuchen kann. Google® (Alphabet®) hat dabei einen überragenden Marktanteil von konstant über 90%. Danach folgen Bing® (Microsoft®) und Yahoo® –  welche beide mittlerweile eng zusammenarbeiten. Bei den kleineren Anbietern ist DuckDuckGo® besonders hervorzuheben, weil dieser den Datenschutz besonders berücksichtigt. Suchmaschinen gibt es aber auch für einzelne Internetauftritte oder in Betriebssystemen. Auch unsere Website kann mit einer eigenen Suchmaschine durchsucht werden → Suche
Suchmaschinenmarketing
Suchmaschinenmarketing (SEM) ist Teil des Online-Marketings und besteht aus Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung.
Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinenoptimierung (SEO) besteht aus Onpage- und Offpage-Optimierung. Onpage-SEO beinhaltet alle Maßnahmen direkt an den Webseiten (z.B. Technik, Seitenstruktur, Inhalte). Offpage-SEO beinhaltet alle Maßnahmen außerhalb des eigentlichen Webauftritts (z.B. Social Media, Aufbau relevanter Backlinks usw.). Ziel ist stets eine gute Platzierung im organischen (also nicht bezahlten) Teil der SERP. Weitere Infos auf unserer → SEO-Seite.
Suchmaschinenwerbung
Suchmaschinenwerbung (SEA) ist bezahlte Werbung auf Suchmaschinen, wie z.B. Online-Anzeigen mit Google® AdWords®.
SVG
Scalable Vector Graphics. Skalierbare Vektorgrafik. Dateiformat für vektobasierte Grafiken und Animationen, die im Internet ohne Plugins hochauflösend und schnell dargestellt werden können. Standard in HTML5.
SZ
Esszett, scharfes S oder einfach ß. Das ß ist eine Ligatur, die aus den Buchstaben s und z entstanden ist. ß ist ein Kleinbuchstabe. Aktuell wird es ;-) in Versalien und Kapitälchen meistens durch zwei große S ersetzt. Die Einführung eines großen ß (sog. Versal-Eszett) wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Mittlerweile gibt es für das Versal-SZ sogar ein eigenes Zeichen, das wir hier jedoch nicht zeigen wollen, weil es uns so gar nicht gefällt. In Internet-Domains ist das ß – im Gegensatz zu Umlauten – nicht erlaubt.

T

TKP
Tausend-Kontakt-Preis. Kennzahl aus dem Marketing, insbes. der Mediaplanung. Gibt an, welche Kosten für eine Marketingmaßnahme enststehen, um 1000 (eintausend) Personen zu erreichen.
Third-Level-Domain
Auch: Subdomain. Bestandteil einer Internet-Domain. Kann z.B. aus dem Kürzel „www“ bestehen (www.example.com) oder Hinweise geben auf Sprachversionen (z.B. de.example.com), mobile Versionen (z.B. mobi.example.com) oder wichtige Webseitenbereiche (z.B. shop.example.com).
TLD
Top-Level-Domain. Die TLD ist Bestandteil (und oberste Ebene) einer Internet-Domain. Man unterscheidet grob in länderspezifische TLD (z.B. .de für Deutschland) und generische TLD (z.B. .com für Commercial). Die TLD steht bei einer Internetadresse an letzter Stelle nach dem letzten Punkt: http(s)://abc.xy.tld
TMG
Telemediengesetz. Das TMG bildet zusammen mit dem BDSG die rechtliche Grundlage für den Datenschutz insbesondere im Internet. Nach dem TMG sind z.B. die sog. Impressumspflicht, die Datenschutzerklärung und auch das Opt-out-Verfahren geregelt.
Trade Mark
Markenzeichen. Siehe auch Marke.
TTF
True Type Font. Betagtes Format einer Schriftdatei. Ein moderneres Font-Format ist OTF.
Twitter Cards
Twitter Cards ist eine Syntax von Twitter®, die dem OGP von Facebook® sehr ähnlich ist. Der Einsatz von “Twitter Cards” kann dazu beitragen, dass Beiträge auf Twitter® besser wahrgenommen werden.
Typografie
Schrift. Schriftsatz. Gestaltung durch und mit Schrift. Die „Corporate Typography“ ist Bestandteil des Corporate Design. Auch Logos enthalten oft typografische Elemente. Neue Disziplin: Webtypografie.
Typo3
„Typo3 CMS“ ist (neben Contao) eines der leistungsfähigsten Open Source-CMS auf dem Markt. Lizenzmodell: GPL.

U

USP
Unique Selling Proposition oder Unique Selling Point. Marketing-Begriff für ein Alleinstellungsmerkmal.
URL
Uniform Resource Locator. Internetadresse, die den genauen Weg (Pfad) zu einer bestimmten Seite oder Datei beschreibt. Die URL besteht aus einer Internet-Domain und einer Pfadangabe, die zu einer Webseite oder auch direkt zu einer anderen Datei weiterführen kann.
UI
User Interface. Benutzerschnittstelle oder Mensch-Maschine-Schnittstelle.
UX
User Experience. Benutzererfahrung oder Nutzungserlebnis (oft im Zusammenhang mit Webseiten oder Apps).

V

VSBG
Verbraucherstreitbeilegungsgesetz. Das VSBG setzt die EU-Richtlinie zur Alternativen Streitbeilegung (sog. ADR-Richtlinie) um, welches die Schaffung von nationalen Schlichtungsstellen regelt und auch eine Informationspflicht darüber für Online-Händler beinhaltet.
VDMA
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau.
Versalien
Großbuchstaben (Versal: Großbuchstabe). Fachbegriff aus der Typografie. Siehe auch Kapitälchen.
Viewport
Im Webdesign so genannter sichtbarer Bereich innerhalb eines Browser-Fensters. Man kann dabei noch zwischen dem „Portrait Mode“ (Hochformat) und dem „Landscape Mode“ (Querformat) unterscheiden.
VG Wort
Verwertungsgesellschaft Wort. Verein zur Verwertung von Urheberrechten, insbesondere von Autoren und Verlagen.
VTV Design
Vergütungstarifvertrag Design. Der „VTV Design“ wird zwischen der AGD und den Selbstständigen Designstudios (SDSt) als Tarifvertrag abgeschlossen. Er wird als Kalkulationsgrundlage für viele Designleistungen verwendet, wie z.B. Webdesign, Grafikdesign und Corporate Design.
VRRL
Verbraucherrechterichtlinie. Gesetzliche Regelungen (z.B. Informationspflichten, Regelungen zum Widerruf, Rücksendungen usw.) im E-Commerce.
Volltonfarbe
Farbe die bereits vor dem Drucken gemischt und dann erst auf das Print-Medium aufgetragen wird. Farbssysteme wie HKS® und Pantone® arbeiten mit Volltonfarben, die umfangreicher und farbsicherer sind als Prozessfarben.

W

W3C
World Wide Web Consortium. Gremium für technische Standards im WWW.
WAI
Web Accessibility Initiative des W3C für Barrierefreiheit im Internet.
WCAG
Web Content Accessibility Guidelines. Empfehlungen der WAI für Barrierefreiheit im Internet.
Web 2.0
Das soziale Internet. Klassische Internet-Technologien plus Techniken sozialer Zusammenarbeit und Interaktion (z.B. social media).
Web 3.0
Das semantische Internet. Die Konzepte des Web 2.0 plus Semantik.
Webfonts
Webfonts sind Fonts (Schriftarten), die auf Internetseiten verwendet und dargestellt werden. Während im Webdesign bis vor wenigen Jahren nur einige Standardschriften zur Verfügung standen, kann heute jeder Internetauftritt mit einer individuellen Schrift ausgestattet werden. Ein Webfont ermöglicht so die konsequente Weiterführung des Corporate Designs auch im Internet (Web-Typografie als Teil der „Corporate Typography“). Webfonts haben häufig das Format WOFF (Web Open Font Format) oder otf. Anbieter von Webfonts sind z.B. Google® Fonts (kostenlos, mittlere bis hohe Qualität) oder Adobe® Typekit (kostenpflichtig, hohe Qualität).
WHATWG
Web Hypertext Application Technology Working Group. Arbeitsgruppe zur Verbesserung technischer Standards im Internet. Gegründet u. a. von der Mozilla Foundation (Firefox), Opera Software und Apple®, um der sehr langsamen Entwicklung des W3C entgegenzuwirken. WHATWG und W3C kooperieren mittlerweile.
WLAN
Wireless Local Area Network (Drahtloses lokales Netzwerk). Wird auch oft Wi-Fi genannt. Verbindung von Netzwerken per Funk – und damit manchmal auch kabelloser Internetzugriff.
Wordpress
Wordpress ist ursprünglich ein Open Source-Blog-System, das sehr oft auch als CMS eingesetzt wird.
WWS
Warenwirtschaftssystem. Bei der Entscheidung für z.B. ein E-Commerce-System ist auch die Verfügbarkeit von WWS-Schnittstellen zu überprüfen.
WWW
World Wide Web (oder worldwide web). Das Internet im engeren Sinn. Kann kann als Third-Level-Domain auch Teil einer Internet-Domain sein.
XML
Extensible Markup Language. Auszeichnungssprache für strukturierte Daten. Ideal auch z.b. für den Austausch von Inhalten zwischen Datenbanken.

#

@
At oder At-Zeichen. Ligatur aus den Buchstaben a und t (engl.: bei). Bestandteil einer E-Mail-Adresse, um Namen oder Bezeichnungen einer bestimmten Internet-Domain zuzuordnen.
©
Copyright. Typografisches Zeichen zur Kennzeichnung des Urheberrechts.
Service Mark. Typografisches Zeichen für eine unregistrierte Dienstleistungsmarke. Hauptsächlich gebräuchlich im angloamerikanischen Raum. Siehe auch Marke.
Trade Mark (unregistered). Typografisches Zeichen für eine unregistrierte Warenmarke. Siehe auch Marke.
®
Registered Trade Mark. Typografisches Zeichen für eine registrierte Waren- oder Dienstleistungsmarke. Siehe auch Marke.
301
„Permanent Redirect“ / „Moved Permanently“. HTTP-Statuscode für die dauerhafte Weiterleitung zu einer Seite oder Datei im Internet. Dient der besseren Nutzererfahrung und ist wichtiges Instrument bei Onpage-SEO.
404
“(File) not Found”. HTTP-Statuscode für eine nicht gefundene Seite oder Datei im Internet. Dient der besseren Nutzererfahrung und der Aktualität einer Internetseite. Eine professionell eingerichtete 404-Seite ist ein Muß für jeden Internetauftritt.

Zuletzt aktualisiert am 07.06.2017.

Für Fragen oder Vorschläge sind wir jederzeit da.